Ein
wiederkehrendes Motiv in Dürrenmatts Kriminalromanen ist das „unentdeckte
Verbrechen“: Handlungen, die bei Kenntnis sämtlicher Umstände unzweifelhaft
verbrecherisch sind; die entsprechenden Fakten jedoch kommen der Justiz nicht
zur Kenntnis. (Wikipedia)
Des Weiteren
wirft der Roman eine noch sehr viel philosophischere Frage auf: Wer hindert die
Menschen Böses zu tun, wenn sie an keine höhere Macht glauben und das Böse
nicht aus Angst vor einer metaphysischen Instanz meiden? Der Arzt Emmenberger
sagt dazu: „Wie die Christen an drei Dinge glauben, die nur ein Ding sind, an
die Dreieinigkeit, so glaube ich an zwei Dinge, die doch ein und dasselbe sind,
[…] Ich glaube an die Materie, die gleichzeitig Kraft und Masse ist, […] wie
schäbig und leer ist es daneben, zu sagen, ‚Ich glaube an einen Gott‘“.[4] Aus diesem ausschliesslichen Glauben an
wissenschaftlich greifbare Dinge leitet Emmenberger seine grenzenlose Freiheit
ab, die keine Verpflichtungen hat, als das zu tun, was er möchte. (Dürrenmatt:
Der Verdacht, Seite 108 und Wikipedia).
Hier ist einen Link über Durrenmatt und die Geschichte: http://referateguru.heimat.eu/Bahnwaerter-Thiel.htm
Hier ist einen Link über Durrenmatt und die Geschichte: http://referateguru.heimat.eu/Bahnwaerter-Thiel.htm
Wo hören die Wikipedia-Zitate eigentlich auf, und wo fangen Deine Kommentare an? Das ist nicht vollkommen klar.
ReplyDeleteIch denke das ist Richtig: Freiheit ist nicht frei. Das Gesetz und die Gerechtigkeit ändern sich immer wieder und so hört das Verbrechen niemals auf. Aber sind alle Verbrechen immer Schlecht?
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